Ulrich
van Aaken

Referenzen

W├╝rzburg, 26. Oktober 2000

Universität Würzburg – Institut für Musikwissenschaft

Sehr geehrter Herr van Aaken,

es ist mir ein besonderes Bedürfnis, Ihnen für Ihren gestrigen Gastvortrag zum Thema:

»Schwebungshören« — Zum Geheimnis von Stimmung und Temperatur

herzlich zu danken. Einen solch lebendigen, sachlich fundierten und begeisternden Auftakt habe ich bei meinen Musikpsychologie-Lehrveranstaltungen selten gehabt. Und Sie haben an der Reaktion der Studierenden — der Seminarraum war mit rund 60 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt — selbst gespürt, dass es Ihnen gelungen ist, immerhin über anderthalb Stunden für anhaltende Aufmerksamkeit und Konzentration zu sorgen. Das spricht für Ihre pädagogischen Fähigkeiten.

Mir persönlich haben auch Ihr didaktisches Konzept und die Methodenvielfalt gefallen. Ich sehe darin wesentliche Voraussetzungen dafür, dass die Konzentration erhalten blieb, ohne die ja weder Ihr Vortrag noch Ihre Experimente möglich und sinnvoll wären.

Ganz ohne Frage hat jedoch alle — mich eingeschlossen — Ihre Fach- und Sachkompetenz imponiert, die, gepaart mit einem heute leider immer seltener anzutreffenden aufrichtigem Berufsethos und leidenschaftlichem Engagement »für die Sache«, beeindruckt und der Vorbildfunktion beizumessen ist. Man spürt, dass Sie den Beruf mit Liebe ausüben und verantwortungsbewusst auf andere eingehen können. Nicht zuletzt aus diesen pädagogischen Erwägungen würde ich mir daher wünschen, wenn ich Sie wieder als Gastreferenten gewinnen dürfte.

Mit nochmaligem Dank bleibe ich mit allen guten Wünschen für Ihre beruflichen Aktivitäten

mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Friedhelm Brusniak

Uni Wuerzburg



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